Verkehrsmedizinische Begutachtung

Fahrerlaubnisuntersuchung
(Eignungsuntersuchung nach der Anlage 5 zu § 11 Abs. 9, § 48 Abs. 4 und 5 der FeV,
Fahrerlaubnis-Verordnung, vom 18.8.1998, zuletzt geändert am 19.1.2009):
Es ist eine Eignungsuntersuchung für Bewerber und Inhaber der Klassen C, C1, D, D1 und
der zugehörigen Anhängerklassen E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (C,
CE, C1, C1E, D, D1, D1E).
Ziel ist die verlässliche Festlegung von Fahrtauglichkeit  zur Hebung der allgemeinen
Verkehrssicherheit.
Auftraggeber für die Fahrerlaubnisuntersuchung ist der Bewerber um eine Erteilung oder
Verlängerung der Fahrerlaubnis.
Für einen Antrag auf Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, CE,
C1E, die Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E bei Bewerbern, die
das   50.   Lebensjahr   noch   nicht   vollendet   haben,   sowie   die   Verlängerung   einer
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung bei Bewerbern, die das 60. Lebensjahr noch nicht
vollendet haben, ist zusätzlich zum Sehtest eine Bescheinigung über eine medizinische
Untersuchung  vorzulegen. Diese Untersuchung können wir für Sie durchführen.


Für die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E oder deren Verlängerung
bei Bewerbern, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, sowie für die Erteilung einer
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung oder deren Verlängerung bei Bewerbern, die das
60. Lebensjahr vollendet haben, ist ein Betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten,
sowie ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorzulegen. Diese müssen von einem
leistungspsychologisch   ausgerichteten   Facharzt   für   Arbeitsmedizin   (oder   Betriebs-
mediziner) oder der Begutachtungsstelle für Fahreignung ausgestellt werden. Daher können wir die Untersuchung zur Erteilung der Klassen D, D1, DE, D1E bei über 50jährigen sowie zur Verlängerung bei über 60jährigen nicht durchführen.
 


Verkehrsmedizinische Gutachten:
Besteht   bei   einem   Verkehrsteilnehmer   aufgrund   seines   körperlichen   oder   geistigen
Zustandes die Gefahr einer Verkehrsgefährdung, muss sich dieser Verkehrsteilnehmer
nach Anordnung der Straßenverkehrsbehörde (Führerscheinstelle) einer medizinischen
Eignungsprüfung   (Verkehrsmedizinisches   Gutachten)   unterziehen.   Eine   Verkehrsgefährdung kann dann bestehen, wenn eine gravierende körperlich- geistige (psychische)
Beeinträchtigung vorliegt, die ein stabiles Leistungsniveau auch in Belastungssituationen
nicht   zulässt   oder   wenn   in   einem   absehbaren   Zeitraum   die   Gefahr   des   plötzlichen
Versagens der körperlich- geistigen (psychischen) Leistungsfähigkeit besteht oder wenn
wegen   sicherheitswidrigen   Einstellungen,   mangelnder   Einsicht   oder   Persönlichkeits-
mängeln   keine   Gewähr   mehr   dafür   gegeben   ist,   dass   der   Verkehrsteilnehmer   sich
regelkonform und sicherheitsgerecht verhält. Oftmals kommt es zu solchen Aufforderungen bei Häufungen von Unfällen durch eine Person, die nicht anderweitig erklärt werden kann. Auch kann beispielsweise ein Unfall durch eine plötzliche Bewußtlosigkeit zur Anforderung eines Gutachtens führen.
Für   diese   Gutachten   sind   ausführliche   ärztliche   Untersuchungen   erforderlich.   Dazu
gehören meist auch Labor- und andere Befunde von Spezialuntersuchungen. Ergebnisse
von   ausführlichen   Untersuchungen   anderer   Ärzte   können   in   die   Beurteilung   mit
einbezogen werden. Zur Wahrung einer individuellen Begutachtung kann der Umfang der
notwendigen Untersuchungen variieren. Das Ergebnis einer solchen Begutachtung hat
der   Fahrerlaubnisinhaber/-Bewerber   der   zuständigen   Behörde   (Führerscheinstelle)
mitzuteilen, wenn er eine Fahrerlaubnis behalten/ zurückerhalten möchte.
Die Kosten der Begutachtung sind privat zu tragen.

Eine solche Untersuchung kann für Sie von uns durchgeführt werden.

 

Vorbereitung/ Durchführung: Bei Erstkontakt mit uns wird geklärt, welche Art der Untersuchung (Fahrerlaubnisuntersuchung oder verkehrsmedizinisches Gutachten) gewünscht ist. Bei Wunsch nach einem verkehrsmedizinischen Gutachten teilen Sie uns bitte den Grund der Begutachtung mit. Liegt Ihnen ein Schreiben der Führerscheinstelle vor, wäre es sehr hilfreich, dieses Schreiben zur Planung der Begutachtung vor dem Untersuchungstermin in der Praxis einzureichen und ggf. Fremdunterlagen vom Fach- oder Hausarzt incl. Laborparameter beizufügen, damit die Begutachtung exakt geplant werden kann und unnötige Untersuchungen und damit zusätzliche Kosten vermieden werden können.Bitte bringen Sie zur Begutachtung Ihren Personalausweis oder Reisepass zur
Identitätsüberprüfung mit

Kosten: Fahrerlaubnisuntersuchung: 60€ ohne Zusatzuntersuchungen
Verkehrsmedizinische  Gutachten:  mind.   196,55€  ohne  Zusatzleistungen   d.h.  ohne
Labor  und technische  Untersuchungen,  mit  Zusatzuntersuchungen  ca.  305,92 bis
372,00€.

• Terminplanung:Wir bieten Ihnen gerne einen Gesprächstermin an, um den Umfang der Untersuchung und die anfallenden
Kosten zu besprechen. Untersuchungsdauer: Fahrerlaubnisuntersuchung: 45 Min.,
verkehrsmedizinisches Gutachten: 60-90 Min.

• Bearbeitungsdauer: Bei einer Fahrerlaubnisuntersuchung erhalten Sie sofort nach der Begutachtung eine
Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 5 der FeV.Ein verkehrsmedizinisches Gutachten wird zeitnah erstellt. Nach Erstellung werden wir Sie gerne telefonisch oder postalisch informieren